Wenn man früher von Häusern aus Holz sprach, dachte man fast unweigerlich an häßliche kleine Bretterbuden. Doch durch die Anpassung der traditionellen Techniken aus den skandinavischen Ländern und Nordamerika an deutsche Bedürfnisse hat sich dieses Image erfreulicherweise in den letzten Jahren positiv gewandelt.

Auch die Kunst der Zimmerleute, aus dem warmen Baustoff Holz neue moderne Bau-werke zu schaffen, hat dazu beigetragen, dass der Holzhausbau immer beliebter wird.

Hinzu kommt, dass ein Bewusstseinswandel der Menschen - der Trend: zurück zur Natur - stattgefunden hat, was sich in vielen Bereichen, so auch im Hausbau, wider-spiegelt.
Dort, wo man bewusster mit der Umwelt umgeht ( Mülltrennung, Abgas-reduzierung, Energieeinsparung, Minimierung des Wasserverbrauchs), bewusster mit sich selbst ist (gesunde Ernährung, Naturheilkunde, sanfte Medizin), ist auch eine Ver-änderung des Wohnverhaltens (vom Baumaterial bis zur Art und Weise der Einrichtung, z.B. Fengh-Shui) zu entdecken.



Nun war es bislang häufig so, dass der schonendere Umgang mit der Umwelt und der Verzicht auf schadstoffbelastete Materialien fast immer mit höheren Kosten verbunden war.

Da es nur wenige gibt, denen ein uneingeschränktes Budget zur Verfügung steht, müssen natürlich Abstriche gemacht werden, denn zunächst wollen die Grundbedürfnisse erfüllt sein.

Eines dieser Grundbedürfnisse ist der Wunsch nach einem Zuhause, das Sicherheit, Wärme und Geborgenheit vermittelt und nicht nur ein Dach über’m Kopf bietet.

Genau wie die Kleidung, in der man sich wohlfühlen möchte, sind die eigenen vier Wände eine uns direkt umgebende Hülle, die auf die Wünsche des Einzelnen zugeschnitten sein sollte, damit sie auch richtig "passt".

Zum Wohlfühlen gehört aber auch ein angenehmes Raumklima, das durch die richtige Zusammensetzung aus Dichtigkeit, Schallschutz, Wärmespeicherung und Dämmung erzielt wird.

Holz als Hauptbestandteil unserer Häuser spart nicht nur Heizenergie, sondern schafft mit seiner warmen Oberfläche Wohlbehagen.

Die Natürlichkeit ist nicht nur das Beste, sondern auch das Vornehmste. – Theodor Fontane